Effizienz braucht einen Plan. Jeder hat selbst in der Aufgabe / Funktion die er ausfüllt seine eigenen guten Vorgehensmodelle und weiss wann er was weglassen muss oder wie er bestimmte Dinge aufbereiten kann um diese effektiver und für sich damit einfacher zu machen.
methodenfabrik bietet an dieses Wissen um die “Einfachheit” und das “Wie” zu teilen. Der Motorenentwickler kann Motoren entwickeln aber evtl. nicht ganz so effektiv einen Workshop durchführen, der Entwickler kann effektiv Software erstellen – aber evtl. nicht ganz so effektiv das Projekt leiten und der Projektleiter kann effektiv und effizient das Projekt führen aber hat schon immer ein Problem mit der Durchführung bzw. Moderation von effektiven Meetings..
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Bei der Aufwandsbestimmung in Projekten erfolgt zu Beginn meist eine Beschreibung der Arbeitsergebnisse, anschließend eine Zerlegung in Arbeitsschritten und schließlich wird zumeist im Team für jeden Eintrag der “Scope-Liste” ein Aufwand in Personentagen geschätzt. Diese klassische Vorgehensweise hat in der täglichen praktischen Arbeit das folgende Problem:
Je nach Erfahrung und Zusammensetzung im Schätzteam sowie im Entwickler-Team wird der Aufwand entweder unter- bzw. überschätzt. Der Architekt schätzt zur Umsetzung 10 PT und der Junior-Entwickler der es im Projekt wirklich umsetzen soll benötigt 20 PT. Schon passt die “richtige” Schätzung nicht mehr zum realen Projekt.
Wenn nun die Komponente 1 mit 50 Personentagen geschätzt wird und Komponente 2 mit 100 so sind das stehende feste Werte. Nachdem nun die Komponente 1 umgesetzt und “fertig” ist, könnte man feststellen, dass aber 80 PT investiert wurden. Wenn dieser Soll-Ist Vergleich hergestellt wird dann ist das schon ein gutes Zeichen für das Projektcontrolling. Meist werden diese Abweichungen aber (lediglich) auf der Zeitleiste durch ein Verschieben eines Meilensteines ausgedrückt und die Erfahrung dass die Umsetzung 60% länger gedauert hat wird für die Komponente 2 ignoriert -> der Plan sieht 100 PT vor und dieser Meilenstein wird wohl wieder nicht gehalten.
Liegt diese Information aber vor und wird genutzt – könnte man für die Komponente 2 von Vornherein 160 PT einplanen. Wenn das aufgrund der engen Zeitvorgaben nicht möglich ist, kann über eine Teamvergrößerung oder eine Scope-Verringerung entschieden werden. Bei der Vergrößerung des Teams bitte an den exponentiell wachsenden Kommunikationsaufwand denken!
Das Verfahren kann man in einem agilen Projektumfeld sehr gut in die Iterationen einbauen. Statt im oberen Beispiel “nur” einer Messung und damit einer Anpassung der Aufwand-/Zeitleiste könnte das im agilen Umfeld nach jeder Iteration stattfinden. Das wird dann auch recht schnell aufwendig und unübersichtlich. Idee:
Die Aufwandszahlen werden nicht in Zeit (PT) sondern in einer anderen Stellvertreter-Einheit – z.B. Kilogramm oder Höhenmeter bewertet. Das Team bewertet eine Arbeitseinheit mit 10 Kg und die zweite relativ dazu. Ist es mehr oder weniger Aufwand die zweite Tätigkeit umzusetzen? So entsteht für das gesamte Projekt eine Arbeitsliste statt mit Personentagen in Kilogramm. Das Projektgewicht ist dann keine Zeiteinheit von z.B. 90 PT sondern 900 Kg. Nun ist man gezwungen diese Einheit in Zeit umzurechnen. Das erfolgt über eine “Performance” Kennzahl. In der ersten Iteration liegt diese noch nicht vor – wird aber auch geschätzt. So könnte man annehmen dass ein Mitarbeiter an einem Tag eine Leistung äquivalent zu 10 Projekt-Kg umsetzen kann. Nach einer Iteration wird erfasst wieviele Aufgaben abgeschlossen werden konnten und ermittelt deren Gewicht – z.B. 330 Kg. Wenn nun 3 Personen 10 Arbeitstage an der Fertigstellung gearbeitet haben um diese 330 Kg zu leisten, so liegt die Team-Performance statt bei den angenommenen 10 Kg/Person und Tag – bei 11 Kg/Person und Tag. Mit dieser Kennzahl ist es nun recht einfach bei Kenntnis der Kapazitäten im Team über die Zeit den Endtermin aus den verbleibenden 570 Kg und dem Wissen von 11 Kg/Person und Tag zu errechnen.
Wenn das Verfahren in einem etwas größeren Umfeld eingesetzt wird und die Projektabarbeitung viele Iterationen umfasst, wird diese Performance-Zahl über die Zeit immer genauer. Der Projektleiter kann dann über die Zeit den Termin für das Ende der Entwicklung immer genauer voraus-berechnen.
Das Verfahren ist ebenso in Bereichen einsetzbar die nicht die Softwareentwicklung zum Inhalt haben. Alle Teile / Aufgaben / Phasen eines Projektes wo Sie heute noch Personentage ermitteln – können von der Schätzung über die Umsetzung bis zum Abschluss in relativen Einheiten ausgedrückt werden. So wird die Schätzung der Einzelaufgaben über die Zeit nicht nur fortgeschrieben, sondern auch der tatsächlichen Performance der Abarbeitung abgepasst.
Am 17.05. bin ich von der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. eingeladen in Stuttgart einen Vortrag zum Thema zu halten.
In großen Unternehmen gibt es meist einen mehr oder weniger starren Projektmanagement-Prozess für alle Projekte. Dieser Prozess arbeitet mit Quality Gates oder Meilensteinen, zu denen die Qualität des Projektes und des Projektmanagements geprüft wird. Dazu werden vorrangig Checklisten genutzt, die einen Projektablauf nach dem Wasserfall-Modell unterstellen.
Wenn nun ein Entwicklungsprojekt agile Methoden (wie z.B. Scrum) nutzt, kann das zum Konflikten mit den Quality Gates führen. Hierbei setze ich Scorecards ein, die je nach Arbeitsgebiet 3-4 Kenngrößen zur Messung von Projektfortschritt und Qualität nutzen, und stimmt sie mit der QM-Abteilung ab. So kann er in einem Teilprojekt einen agilen Ansatz fahren und in einem anderen Teilprojekt den klassischen Wasserfall-Ansatz.
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Jeder Projektleiter hat die Aufgabe eine möglichst valide Planung aufzubauen und dann das Projekt gegen diese Planung zu messen. Abweichungen sollen erkannt werden und dann auch die Frage beantwortet werden – wie geht das weiter und wo kommt das Projekt nach den Kosten und der Zeit in’s Ziel.
Diese Plan/Ist Vergleiche sind dann genau so gut wie es gelingt die den Plan greifbar zu machen, die Ist-Zahlen zu erfassen und wie gut das verwendete Modell eine Prognose auf die zukünftige Entwicklung zulässt.
Allein die Frage an jedes Team-Mitglied: “Wie lange dauert es noch?” Reicht da nicht aus – aber wie kann man ein großes ungewolltes und aufwendiges Verfahren vermeiden und dennoch mit wenigen praktikablen – aber eben den richtigen Kenngrößen den Projektfortschritt in Arbeitsblöcken messen, die sich über eine lange Zeit ziehen?
In dem folgenden Artikel möchte ich aus einem Praxisbeispiel einen Live-Bericht geben und eine kleine handliche Methode vorstellen der auf dem Scrum Ansatz basiert und in agilen Softwareentwicklungsprojekten gut angewendet werden kann.
Voller Artikel – der Plan/Ist Vergleich
Der Chef war bei Ihnen und ab jetzt sind Sie Projektleiter oder einfach der “Kümmerer” für die Sache. Sie haben jetzt die Chance neben Ihren Pflichten auch Ihre Rechte und Arbeitsmittel einzufordern! Wenn Sie das Projekt übernehmen sagt auch keiner dass Sie das mit den bisherigen Koste, Zeitplänen oder Ressourcen tun müssen. Sie übernehmen die Aufgabe und sollen “die Sache” einfach erledigen. So eine Gelegenheit ist auch eine Chance für Ihre Karriere.
Machen Sie die Aufgabe jetzt dingfest, grenzen Sie die Sache ein und holen Sie sich die notwendigen Personen, die Zeit und die Rückendeckung des Managements. Ein paar methodische Kniffe und sie holen sich den Support Ihres Managements.
Das Projekt richtig aufsetzen ist dabei die halbe Miete, die einfache und praktikable Überwachung dann die zweite Hälfte.
Voller Artikel
Due Diligence is a procedure to lower the risk for the buyer and the seller. During the time of due diligence the due diligence team ordered by the buyer investigated in the companies files, data and management team. The given paper will discuss the risks and possible reactions out of the seller and the buyers perspective on the case of a German GmbH.
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Es wird viel darüber gesprochen und geschrieben dass es extrem wichtig ist, viel in den Projektstart zu investieren. Ich möchte Ihnen einen Workshop anbieten bei dem Sie die grundlegenden Arbeitsergebnisse danach auch auf dem Tisch liegen haben. So starten Sie gut vorbereitet in das selbst geführte Projekt.
Produkt – Projekt StartUp
What are the relevant factors of a foreign direct investment into a developing country, as well as the decision factors (determinants) of a FDI into a developed country? business discussion
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The paper discuss the question: what are the relevant factors of a foreign direct investment into a developing country, as well as the decision factors (determinants) of a FDI into a developed country.
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Schätzen von Aufwand gehört immer wieder zu den Aufgaben eines Projektmanagers, Architekten aber auch eines Auftraggebers. Eine Diskussion über verschiedene Methoden und Herangehensweisen.
Beitrag
Am 22.07.2010 haben wir (Dieter Hirsch und Janko Böhm) im Rahmen eines Erfahrungsaustausches der Gesellschaft für Projektmanagement einen Vortrag und einen praktischen Workshop zum Thema Aufwandsschätzung verbunden.
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