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Was ich aus organisatorischer Veränderung über mich sich selbst lernen kann

Wir nehmen so viele Eindrücke auf, dass wir diese Flut filtern müssen. Wir nehmen Zustände oder Verhalten um uns herum selektiv wahr. Manche dieser Beobachtungen führen dazu, dass wir auch den Antrieb verspüren das beobachtete Verhalten der Menschen oder Zustände der Organisation zu verändern. In diesen Fällen wurden „Trigger“ in uns ausgelöst. Der Trigger ist ein Ausdruck für einen Widersprüche zwischen Beobachtung und unseren eigenen Überzeugungen. Überzeugungen und Glaubenssätze sind müssen uns nicht immer selbst bewusst sein. An diesen Widersprüchen zwischen Überzeugung und Beobachtung reiben wir uns aber so, dass wir das Beobachtete verändern wollen, um diesen inneren Konflikt aufzulösen. Wir wollen die Organisation verändern, um die zwei Sichten anzugleichen und den Konflikt damit für uns abzubauen.
Im Meeting beschäftigen sich 3 Teilnehmer mit dem PC und der Organisator des Meetings hat die Agenda nicht vorbereitet. Wenn Sie nun den Grundsatz haben: „Mehrere Personen zusammen sollten aus Respekt zueinander die Zeit effektiv nutzen.“; fällt Ihnen das auf. Je nachdem wie wichtig Ihnen dieser Grundsatz ist, wollen Sie dieses Verhalten dann evtl. auch verändern.

Interventionen betreffen nun andere Menschen. In den Fällen, wo diese Interventionen im Widerspruch zu Glaubenssätzen dieser betroffenen Personen stehen, ergibt sich Widerstand. In diesen Fällen ist die Arbeit an den Überzeugungen wichtig. Alleinige Maßnahmen zur Veränderung der Situation löst diesen Widerspruch nicht auf.
Reflektieren Sie für sich doch mal Situationen, die Sie dazu bewegt haben, aktiv Veränderungen zu beginnen. Sie werden bewusste und unbewusste Überzeugungen finden. Wenn diese dann wieder einmal getriggert werden – kennen Sie das Prinzip und können bewusst darauf reagieren.

In Kategorie: Blog

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